04.07. 2018 13:07

Il lavoro e la cultura italiana - Arbeit und italienische Kultur

Jetzt haben wir schon einige Tage in Prafiuret verbracht.
Die Arbeitstage beginnen damit, dass sich ein Team um ein ausgiebiges, abwechslungsreiches Frühstück (manchmal sogar mit Omelett oder Obstsalat) kümmert. Nachdem alles weggeräumt ist, gibt es entweder Arbeit im Garten, bei Dimitri auf der Pferdekoppel oder im Haus. Im Garten helfen wir Michi beim Anbauen von Gemüse und bei der Instandhaltung der Beete. An einem Tag haben wir sogar einen Naturzaun aus Haselnussästen gebaut. Bei Dimitri müssen Teile der Koppel von Büschen und Bäumen befreit werden, damit seine 25 Pferde mehr Platz für sich haben. Am Vormittag bleibt auch immer jemand im Haus, der das Mittagessen vorbereitet. Alle zusammen schauen wir, dass das Haus auch sauber bleibt und wir gut miteinander auskommen.


Nach dem Mittagessen nutzen wir meistens die Siesta, um uns von der Arbeit zu erholen und der Mittagshitze ein bisschen zu entkommen. Manche von uns gehen in der Zeit wandern oder lesen, andere arbeiten sogar oder schlafen. Jeden Tag dokumentieren wir außerdem unseren Tagesverlauf für unseren Endbericht.


Zwei- bis dreimal die Woche bringt Rocco uns Italienisch bei. Wir haben schon gelernt, wie man sich richtig begrüßt und vorstellt. Wenn Lukas sich vorstellt, sagt er jetzt: „Ciao! Mi chiamo Lukas. Io vengo dall‘Austria.“ (Hallo! Ich heiße Lukas. Ich komme aus Österreich).
Um den Ort Demonte und die ItalienerInnen besser kennenzulernen, sind wir zum Markt gefahren, haben die Altstadt erkundet, regelmäßig unser Stammcafé „Miramonti“ besucht und einmal in der Pizzeria Cozze (Muscheln) und natürlich Pizza gegessen. An einem regnerischen Tag besuchten einige von uns das Wolfsmuseum in der Nähe. Noch besser lernten wir die italienische Kultur beim Pizzabacken mit richtigem Pizzaofen in Lausé bei Arianna kennen, wo extra eine Band für uns spielte. Wir sangen mit ihnen „Se Chanta“ und „Ciao bella“ und tanzten bis zum Umfallen.
Abends machen wir manchmal ein Lagerfeuer vor dem Haus und spielen Spiele.


Von einem Teilnehmer des Erasmus+ Projekts